Angst – Mut – Hoffnung

Gefühlen Raum geben

12. bis 26. Juni in der Kinderkirche Kiki, Sportplatztr. 7, Porz-Wahnheide

Die Mitmachausstellung zeigt Bilder der syrischen Künstlerin Helda Kutish und lädt Kinder und Familien ein, bei den Mitmach-Stationen den eigenen Gefühlen auf die Spur zu kommen.
Helda Kutish, geboren 1982 floh 2015 aus ihrer Heimat Syrien. In ihren Bildern verarbeitet sie die Fluchterfahrungen und gibt den geflohenen Kindern eine Stimme und ein Gesicht. Jedes Bild erzählt die Geschichte eines Kindes, das Leid erfahren hat, aber auch Hoffnung und Stärke zeigt. „Die Kinder haben keine Schuld“, sagt die Künstlerin. Helda Kutish lebt heute in Ratingen. Ihre Familie konnte erst drei Jahre nach ihrer eigenen Flucht im Rahmen einer Familienzusammenführung nach Deutschland kommen.
Krieg und Flucht sind auch in unseren Tagen Thema und lösen viele Gefühle aus. An den Stationen der Ausstellung dürfen sie Platz haben und die Besucher_innen sind eingeladen, darüber ins Gespräch zu kommen.

Programm

  1. Juni, 10.30 Uhr Kiki-Gottesdienst, anschließend Führung und Begegnung mit der Künstlerin
  2. Juni, 15 Uhr Clowns ohne Grenzen: Maestro Klecksi lädt ein zu humorvollen Welten
  3. Juni, 10.30 Uhr Familienmesse anlässlich des Weltfamilientreffens mit Weihbischof Ansgar Puff

Öffnungszeiten
Die Kiki ist geöffnet von Mi-Fr. 14.30-16.30 Uhr
Vor und nach den Gottesdiensten Mittwoch 18.30 Uhr und Sonntag, 10.30 Uhr

Interessierte Schulklassen können sich gerne zum Besuch anmelden:
Franziska Wallot, 0170-1684424, franziska.wallot@erzbistum-koeln.de

Weitere Infos: Kiki-porz.de; Folge uns auf Instagram Kikiporz

Hintergrund und Anlass
Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Ukraine-Hilfe der Kirchengemeinde Christus König statt. Seit März hat der ehrenamtliche Ausschuss des Pfarrgemeinderats inzwischen über 70 Personen (Kinder und Familien) aus der Ukraine in pfarreigenen Räumlichkeiten aufgenommen und in Gastfamilien vermittelt. Im März haben zwei bestellte Busse Familien, die von der Caritas in Warschau aufgenommen wurden, nach Porz gebracht. In Kooperation mit City of Hope Cologne sind einige Menschen mit besonderen Bedürfnissen – schweren Erkrankungen oder Einschränkungen – nach Porz gekommen und werden seitdem ehrenamtlich betreut. Die Kirchengemeinde ist sehr dankbar, dass sich so viele Menschen gemeldet haben, die diese Aktion unterstützen: Durch Sachspenden konnten in wenigen Tagen drei Unterkünfte in der Gemeinde ausgestattet werden. Viele Privatpersonen haben sich gemeldet und Wohnraum zur Verfügung gestellt. Seit Wochen sind sie für die Menschen die ersten Ansprechpartner und helfen bei den ersten Schritten in Deutschland. Zahlreiche Geldspenden sind eingegangen, mit denen die Flüchtlinge in den ersten Tagen ohne Registrierung mit allem versorgt werden konnten. Ämtergänge, Arztbesuche, Schulanmeldungen – für alles haben sich immer wieder Menschen gefunden, die sich engagieren und einbringen. Die Gemeinde sagt Danke für diese großartige Unterstützung!

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